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2. Etappe: Marxheim - Neuburg
Auch auf dieser Etappe sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht. Bizarre Baumgestalten, orchideenreiche Waldlichtungen im Auwald, blumenreiche Heiden am Albsüdrand, Schmetterlinge vom Bläuling bis zum Schwalbenschwanz, Vogel- und Froschkonzerte – die ganze Vielfalt der Natur kann erlebt werden. Und am Ende die pfälzische Residenzstadt Neuburg/Donau mit ihren prunkvollen Gebäuden.
Auf der Bayernstraße verlassen Sie Marxheim in östlicher Richtung. Wenn gemäht ist, können Sie rechts neben der Straße auf dem Grünstreifen gehen. In der Linkskurve nach etwa 400 m folgen Sie geradeaus dem Feldweg zum Waldrand, im Wald gleich links auf dem Waldweg Richtung Norden, bald an der bizarren Eiche nach rechts und auf dem schönen und interessanten Auwaldweg durch das Wannengries bis zur Waldwiese am Ende. Hier rechts am Waldrand entlang bis zur Waldecke, dann links auf dem Grasweg zum Schotterweg, der am Kreuz zwischen zwei Bäumen auf die Straße trifft. Hier kurz rechts, dann links ab auf dem Feldweg bis zum ersten Querweg, hier wieder rechts und immer am Hangfuß entlang nach Osten bis auf die Höhe der Sportplätze zur Rechten. Hier endet der schöne Wiesenweg. Runter zur Straße und nach Bertoldsheim hinein. Auf der Marxheimer Straße durch den Ort, vorbei an Kirche und Schloss (leider sehr marode und nicht zu besichtigen) mit Einkehrmöglichkeit in der Schloßgaststätte Schlamp, Bertoldsheim, Am Schloßberg 2, 08434 552. Sie passieren die kleine Antoniuskapelle, gehen auf dem Radweg rechts abwärts, queren die Straße und gehen immer geradeaus (Achtung: Nicht rechts auf den Radweg abbiegen!) auf dem zunächst asphaltierten Weg Richtung Nordosten, später Osten bis zum Ende am Querweg in der Nähe des Ortsrandes von Rennertshofen-Hatzenhofen. Hier an der Bank unter zwei Birken rechts abwärts zum Radweg, kurz links, wieder rechts, an der nächsten Kreuzung (versteckt ein kleines Wegkreuz) wieder links und entlang des Grabens, begleitet von Froschkonzert nach Stepperg hinein, wo uns die markierten Hochwasserstände imponieren. Sie gehen geradeaus in den Ort. Einkehrmöglichkeit im Gasthaus Kimmerling, Poststraße 5, 08434 9163.
Auf der Antonibergstraße gehen Sie hinauf zur Kirche und zum bewohnten Schloss der Grafen Moy. Linker Hand entlang der Mauer um das Schloss herum, rechts die Allee hinunter, die zur Wallfahrtskirche St. Anton und St. Anna führt. In der Senke führt ein Fußpfad rechts hinunter zur Donau, der Sie nun ab Flusskilometer 2486 bis Neuburg folgen. Anfangs ist es nur ein Trampelpfad am Fuß des z. T. felsigen Steilhangs des Antonibergs, später ein Dammweg durch urige Auenlandschaft. Am Finkenstein rücken die Felsen – und der Radweg – näher. An der Staustufe Bittenbrunn queren Sie aufs rechte Donauufer, wo Sie auf einen schattigen Waldweg treffen, der Sie unterhalb der Alten Burg am Steilufer entlang zum Stadtrand führt. Hier steigen Sie gleich die erste Treppe hoch zur Altstadt, gehen durch die Amalienstraße, am Karlsplatz rechts ab in die Apothekengasse, die zur Gerichtsgasse führt, vorbei am Gefängnis geradeaus zur Stadtbefestigung, kurz links, durch ein kleines Törlein auf einem Fußweg hinunter zum Graben, auf der Hofgartenstraße zur Luitpoldstraße, queren, kurz rechts bis zur Münchener Straße. Ihren Gastgeber finden Sie in der ersten Straße rechts (Eybstraße).



