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Karte der Donau / 16. Etappe: Bissingen - Donauwörth

16. Etappe: Bissingen - Donauwörth

Wanderwegdetails

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Strecke ca. 15 km
Höhenmeter ca. 200 m
Gehzeit ca. 4 – 4,5 h

Dies ist die letzte Etappe auf der großen Streckenwanderung vom Donauursprung nach Donauwörth. In der Talaue angekommen, erreicht man zunächst den Fluß Wörnitz und dann schließlich die Donau. Genießen Sie das Gefühl, nach langer, aber schöner Wanderung am Ziel angekommen zu sein.

Vom Kurhaus Stegmühle gehen sie den Fußweg Ri. Unterbissingen zurück, biegen dann links ab, kommen am Bissinger  Friedhof  vorbei, überqueren die Hauptstrasse, gehen links und nehmen die nächste Gasse rechts (Zeichen „roter Dreiblock“). Man kommt an der Pfarrkirche vorbei und biegt rechts ab in den „Erzbischof Schreiber Weg“.
Nun ist man auf den seit Generationen benutzten Wallfahrtsfahrt zur Marienwallfahrt Buggenhofen. Es ist gleichzeitig der Stationenweg, bestückt mit neuen Skulpturen aus Juramarmor. Zunächst geht es über einen Bergrücken und dann hinab in das kleine Dorf Buggenhofen mit seiner schönen Wallfahrtskirche.

Buggenhofen, Maria Himmelfahrt
Am Hahnenbach in einem Seitental der Kessel gelegen, erhebt sich die sehenswerte barocke Wallfahrtskirche mit dem Gnadenbild, das im Jahre 1471 auf wunderbare Weise an der Stelle gefunden wurde, wo heute der Hochaltar in der Kirche steht. Das Gnadenbild dürfte im frühen 15. Jahrhundert entstanden sein. Der Kirchenraum in seiner jetzigen Gestalt wurde geschaffen in den Jahren 1674 bis 1680. Den prachtvollen Hochaltar schuf der Bildhauer Johann Georg Bschorer aus Oberndorf und die farbenprächtigen Fresken stammen von dem genialen Maler Johann Baptist Enderle aus Donauwörth (1769).

Unser Weg führt am Kirchlein vorbei, durch den Ort und im Wald bergan (Zeichen „roter Dreiblock“).
Am Waldrand steht die Zigeunereiche, einer 600 Jahre alten Stieleiche. Von hier hat man eine schöne Aussicht auf die Wallfahrtskirche.
Der Weg führt durch Wald und Feld, überquert 2 x eine Autostrasse und ist mit dem „roten Dreiblock“ und den Hinweisschildern „Donauwörth“ durchweg gut beschildert.
Aus dem Wald kommend, hat man einen weiten Blick in die Donauauen und auf die umliegenden Gemeinden von Donauwörth.
Zunächst kommen wir nach Wörnitzstein, gehen auf der Strasse ein Stück links, überqueren die Eisenbahn und wandern dann die Graf Hartmann Strasse entlang.
Die Wörnitz überquert man auf einer massiven Bogenbrück aus dem Jahr 1948.

Wörnitz:
Die Wörnitz ist ein linker Nebenfluss der Donau. Er entspringt im westlichen Bayern auf der Frankenhöhe und fließt nach Süden. Der Fluss ist bekannt für seine Vielzahl an Schleifen und Bögen und mündet nach 130 Flusskilometer in Donauwörth in die Donau.

Kapelle auf dem Kalvairenberg:
Den Wanderer  grüßt die Kapelle von Wörnitzstein von hohem Felsen über dem träg dahinfließenden Wasser.  Es lohnt sich, über die steilen Stufen entlang eines 1977 neu errichteten Kreuzweges hinaufzusteigen. Überrascht wird der Besucher auf dem Felsvorsprung verweilen. Es bietet sich ihm ein Bild von großartiger Schönheit der Landschaft. Die Kapelle gilt als ein barockes Juwel.

Nach der Brücke wandert man rechts auf der Strasse nach Felsheim. Vor der Ortschaft biegt halblinks ein Fuß- und Radweg ab.  Alternativ kann man natürlich auch auf der Strasse den Ort durchqueren.

Nach der Ortschaft geht man unter der Eisenbahnbrücke hindurch und geradeaus weiter.

Der Weg nach Donauwörth führt auf dem ehemaligen Bahndamm einer der ersten Eisenbahnen. Es handelt sich hierbei um den Verlauf der ehemaligen Ludwig-Süd-Nord-Bahn von Nürnbarg nach Donauwörth. Im 19. Jhd. entstand dann die Donauwörther Promenade.

In der Stadt angekommen, geht es zunächst durch den alten Eisenbahntunnel. Man kommt in eine Parkanlage mit dem Gedenkstein „Burg zu Wörth“ und  biegt rechts ab. Die nächste Gasse nach der Minigolfanlage führt in die Altstadt, am Stadtsaal, dem Tanzhaus vorbei.

Donauwörth: (403 m / ca. 20.000 Einw.)
Donauwörth - Bayerisch-schwäbische Donauperle an der Romantischen Straße.
Die ehemals Freie Reichsstadt am Zusammenfluß der Donau und Wörnitz liegt an den Ausläufern des Fränkischen Jura und der Schwäbischen Alb. Aufgrund ihrer günstigen zentralen Lage ist Donauwörth beliebtes Domizil und idealer Ausgangspunkt für Wanderer und Radwanderer. Sehenswert: Reichsstraße - einer der schönsten Straßenzüge Süddeutschlands - mit Rathaus, Liebfrauenmünster, Tanzhaus, Fuggerhaus und Reichsstadtbrunnen; Promenade mit Burgruine Mangoldstein, Ochsentörl und Zaubergeigenbrunnen; barocke Klosterkirche Heilig Kreuz mit berühmtem Kreuzpartikel; 5 Museen, u.a. das "Käthe-Kruse-Puppen-Museum" In Donauwörth hat der Wanderer Anschluss an folgende Fern-Wanderwege
* Jakobus-Pilgerwege
* Main-Donau-Wanderweg
* HW 1 Nordrandlinie der Schwäbischen Alb (Dieser Weg wird ab 2006 als Wandern ohne Gepäck angeboten)

Weitere Informationen: www.donauwoerth.de