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Karte der Donau / 11. Etappe: Blaubeuren - Ulm

11. Etappe: Blaubeuren - Ulm

Wanderwegdetails

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Strecke ca. 20 km
Höhenmeter ca. 230 m
Gehzeit ca. 5 - 5,5 h
Kartenmaterial Blatt Nr. F 525 Ulm

Die Wanderstrecke ist zunächst geprägt von den Traufbergen des Blautals, von der Albhochfläche und letztendlich von den Randbesiedelungen der großen Stadt bis hinein ins historische Zentrum von Ulm.

Die Stadt Blaubeuren verlassen wir auf der Ulmer Strasse und biegen vor der Brücke, die über die Eisenbahngleise führt, links ab. Nun gehen wir ein Stück entlang der Ach, die alsbald in die Blau mündet. Diese überqueren wir auf dem „Rusensteg“, der 1904 vom Schwäbischen Albverein erbaut wurde. Von der Brücke gehen wir links ab und den Hang hinauf. Oben treffen wir auf einen Weg und nehmen diesen links, gehen ein kurzes Stück geradeaus. Jetzt kommt ein Felsen, bei dem wir halbrechts den Pfad nehmen, der den Wald hinauf führt. Auf diesem Pfad bleiben wir, überqueren einen Weg und kommen zu der Abzweigung zur „Großen Grotte“. Die Höhle ist nicht leicht zugänglich. Wir bleiben auf unserem Weg und biegen bei der nächsten Pfadkreuzung scharf rechts ab. In diesem Wald ist ein Lehrpfad ausgeschildert und unsere Abzweigung ist bei dem Schild „Europäische Lärche“.
Der Pfad führt uns direkt zu den imposanten Ruinen des Rusenschlosses aus dem 11. Jh.  Über eine bequeme Treppe kann man die Ruine besteigen und hat von ihr einen prächtigen Ausblick auf Blaubeuren und das Blautal. Im Tal erkennt man eine riesige unbebaute Fläche. Hier wurde ein großes Zementwerk abgebaut und die Produktion nach Schelklingen verlagert.
Vom Rusenschloss wandern wir ein Stück auf dem HW2 durch das Tor, am Knoblauchfelsen vorbei und folgen dem „roten Dreiblock Richtung Herrlingen.

Links unseres Weges kommen wir an eine Wasserverdohlung vor einer Kläranlage. Hier führt der Weg rechts in den Wald und kurze Zeit später erreichen wir eine Sportanlage mit Tennis- und Fußballplätzen. Vor dem Sportheim biegen wir rechts ab, gehen ein Stück durch den Wald und stoßen auf einen Teerweg, wo wir rechts abbiegen. Kurze Zeit später halten wir uns links und gehen unter der großen Hochspannungsleitung durch. Der Weg führt jetzt entlang eines Waldrandes.
Achtung ca. 150 m nach der Hochspannungsleitung und nach einem Tannenbestand zweigt unser Weg unverhofft rechts ab und führt dann gleich wieder links weiter.
Die Beschilderung „roter Dreiblock ist schwer zu finden und aufgemalte Zeichen sind zum Teil sehr verblasst.
Nach kurzer Zeit stoßen wir auf einen befestigten Weg und überqueren diesen. Auch hier heißt es aufgepasst, denn auf der anderen Seite des Weges führt nur ein kleiner Fußweg in den Wald. Einmal zweigt der Weg „roter Dreiblock“ rechts ab und wir kommen zum Nägelesfelsen (649 m).

Der Felsen gibt eine schöne Sicht in das Blautal frei, die leider durch einen riesigen Steinbruch und durch ein Kalkwerk gestört ist. Wir folgen weiter der Ausschilderung „Herrlingen“ und verlassen den Wald bei der K 7385, die von Wippingen nach Sonderbuch führt. Leider müssen wir jetzt ein Stück auf oder neben dieser Strasse gehen und zwar bis zum Ortschild von Wippingen. Hier nehmen wir rechts die Untere Mönchstaler Gasse und folgen der Beschilderung „Herrlingen Bahnhof“ bis zur Zollhausstrasse, die nach Blaustein führt, gehen links ab und sofort wieder rechts in den Helfensteinweg. Auf diesem Weg verlassen wir Wippingen und haben zum ersten Mal, noch weit entfernt, einen Blick auf das Ulmer Münster.
Ca. 300 m nach dem Ortsausgang treffen wir auf eine Gedenkstätte, die daran erinnert, dass hier der Generalfeldmarschall Erwin Rommel zum Freitod gezwungen wurde. Er opferte sich um seine Familie vor den Schergen Hitlers zu retten am 14.10.44. Erwin Rommel „Wüstenfuchs“ ist auf dem Friedhof in Herrlingen beigesetzt.
In Herrlingen führt eine längere Steige durch das Wohngebiet in das Tal zum Bahnhof. Unterwegs passieren wir ein ehemaliges Landschulheim, das im 3. Reich als Zwangsaltersheim für Juden fungierte. Bitte beachten Sie die Gedenktafel bei dem Gebäude!
Bei der Ruine und dem Schloss auf der anderen Seite des Tales, handelt es sich um Schloss Klingenstein und die Ruine Tagstein.
Beim Bahnhof wandern wir über den Schotterparkplatz, überqueren die Gleisanlagen des Bahnhofs und gehen über die Brücke, die über die Blau führt. Neben der Brücke Infotafel über Schloss Klingenstein beachten. Wir überqueren die Strasse, die nach Arnegg führt und gehen rechts ca. 300 m, bis der Weg mit dem „roten Dreiblocknach links in den Wald abbiegt und weiter wieder links abbiegend oberhalb des Schlosses Klingenstein vorbei.  Der Weg führt im weiteren Verlauf durch ein Siedlungsgebiet und anschließend durch den Wald bergauf zum Dreierberg und weiter zum Roten Berg. Hier sehen Sie riesige Schneisen, die der Sturm „Lothar“ geschlagen, aber dadurch auch eine Aussicht auf Ulm und den Eselsberg freigegeben hat. Auf dem Roten Berg stoßen wir auf eine größere Wegkreuzung und folgen unserem Zeichen links ab. Vom Wald heraus kommend, halten wir uns wieder links um kurz darauf halbrechts durch Siedlungsgebiet zu kommen. Dieser Abzweig befindet sich unter der Hochspannungsleitung.
Unser geteerter Weg führt abwechslungsreich vorbei an Siedlungen, Obstgärten, Schrebergärten und entlang eines Bächleins. Am Ende dieses Weges folgen wir rechts dem „roten Dreiblock“, kommen am Altersheim Clarissenhof vorbei, biegen hinter der dazugehörenden großen und alten Mauer links ab und gehen die Harthauser Str. wieder links hinab bis zum Friedhof.  Hier überqueren wir die Straßenkreuzung und kommen an die Umkehrschleife der einzigen Ulmer Straßenbahnlinie. Wer das letzte Stück von der Söflingerstrasse immer geradeaus in das Zentrum von Ulm sparen möchte, kann ab hier mit der Strassenbahn fahren.
Die Fußgänger gehen immer weiter geradeaus und entlang der Straßenbahnschienen, kommen am Penthouse vorbei, gehen in die Unterführung und gleich danach links die Treppen hoch. Nun sind Sie bereits im Bahnhofsbereich von Ulm.

Ulm (478 m / ca. 115.000 Einw.)
Die Donaustadt Ulm ist nicht umsonst das Zentrum für Handel- und Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur des württembergischen Oberlandes. Sehr viele Sehenswürdigkeiten wie das historische Rathaus, eine pulsierende vielseitige Stadt mit großer Fußgängerzone und dem romantischen Fischerviertel, das Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt (161,5m) sowie viele weitere Gründe sprechen dafür hier einen zusätzlichen Tag einzulegen oder die Stadt einmal wieder zu besuchen.

Weitere Informationen: www.ulm.de